Mannschafts-Europameisterschaft der Frauen und Männer in Batumi

teamem

Vom 24. Oktober bis 3. November findet in Batumi in Georgien die Mannschafts-Europameisterschaft der Damen und Herren statt.

- Offizielle Seite: http://euro2019.ge/

- Statistik: http://chess-results.com/tnr434677.aspx

 

Gespielt werden jeweils neun Runden Schweizer System an vier Brettern. Die Runden beginnen um 15 Uhr Ortszeit.

Bei den Herren startet Deutschland auf Setzlistenplatz 9. Die schwarz-rot-goldenen Farben vertreten Liviu-Dieter Nisipeanu, Matthias Blübaum, Daniel Fridman, Georg Meier und Rasmus Svane. Trotz des Fehlens von Jan Njepomnjaschtschi, Alexander Grischuk, Sergej Karjakin und vieler anderer führt Russland die Setzrangliste vor England und Polen an.

Bei den Frauen führt Russland die Startrangliste vor Georgien und der Ukraine an. Die russischen Frauen (Gorjatschkina, Lagno, Gunina, Girja, Kaschlinskaja) stellen an jedem Brett die elostärkste Spielerin. Deutschland rangiert auf Setzlistenplatz 19. Für Deutschland starten Sarah Papp, Fiona Sieber, Hanna-Marie Klek, Filiz Osmanodja und Annmarie Mütsch und als Trainer erstmals Alexander Naumann.

- Partien im pgn-Format: teamem-m.pgn, teamem-w.pgn

 

 

Männer

 

- 9. Runde: Die Ergebnisse an den Spitzenbrettern lauten: Ukraine-Kroatien 2-2, Russland-Polen 2,5-1,5, England-Deutschland 2,5-1,5. Für die deutschen Herren gibt es leider kein Happyend.

Russland wird neuer Mannschaftseuropameister. Die Mannschaft mit Dimitri Andrejkin, Nikita Witjugow, Kirill Alexejenko, Maxim Matlakow und Daniil Dubow gewinnt mit 15-3 Punkten vor der Ukraine und England je 14-4 sowie Armenien 13-5. Deutschland belegt mit 11-7 Punkten den 8. Platz.

- 8. Runde: Die Mannschafts-Europameisterschaft ist in diesem Jahr ungeheuer spannend. Russland gelingt erneut kein Sieg, diesmal gegen England. Dimitri Andrejkin, der bislang eine sehr starke EM am Spitzenbrett bestritten hatte, unterliegt Michael Adams, Nikita Witjugow kann im Gegenzug Luke McShane bezwingen.

Deutschland muss leider die erste Niederlage quittieren, gegen die Ukraine setzte es ein 1-3.

Vor der Schlussrunde führen Russland und die Ukraine mit je 13-3 Punkten vor England 12-4 sowie Armenien, Deutschland und Kroatien je 11-5.

- 7. Runde: Wow! Gegen Russland gelingt unseren Männern ein 2-2, mit ein klein bisschen mehr Glück oder Cleverness war sogar mehr drin. Am Spitzenbrett gewinnt Liviu-Dieter Nisipeanu gegen einen der Helden von Weltcup und Swiss Chess, Nikita Witjugow. Russland führt damit weiter mit einem Punkt Vorsprung, Deutschland wurde auf dem geteilten Platz von England (Sieg gegen Armenien) und der Ukraine (Sieg gegen Tschechien) eingeholt.

- 6. Runde: Im Spitzenkampf schlägt Russland die Ukraine dank eines Sieges von Dimitri Andrejkin gegen Wassili Iwantschuk mit 2,5-1,5. Und am zweiten Brett ist Deutschland erfolgreich! Unsere Herren gewinnen gegen Aserbaidshan, Held des Tages ist Daniel Fridman, der Rauf Mamedow überspielt.

Nach sechs Runden bzw. zwei Dritteln der Veranstaltung führt Russland mit 11-1 Punkten vor Deutschland 10-2 und Armenien, England und der Ukraine alle 9-3.

- 5. Runde: Russland schlägt Armenien mit 2,5-1,5 und die Ukraine gewinnt gegen England mit dem gleichen Ergebnis. Die beiden Siegermannschaften führen mit 9-1 Punkten die Tabelle an. Dahinter folgen zwei Teams mit je 8-2 Punkten: Slowenien und - Deutschland!

Unsere Herren bezwingen die Niederlande mit 2,5-1,5. Matthias Blübaum und Rasmus Svane können die Niederlage von Daniel Fridman kompensieren, Liviu-Dieter Nisipeanu hält gegen Anish Giri remis.

- 4. Runde: Im Spitzenkampf trennen sich Armenien und die Ukraine remis. Es ist schön, Wassili Iwantschuk mal wieder bei einem wichtigen Wettstreit am ersten Brett zu sehen. Dahinter gewinnen England gegen die Niederlande und Russland gegen die Türkei. Beide Mannschaften haben damit ihren Ausrutscher aus der ersten Runde ausgebügelt. Sie führen nun gemeinsam mit der Ukraine und Armenien mit je 7-1 Punkten die Tabelle an.

Deutschland nutzt die Gunst der günstigen Auslosung in den Auftaktrunden. Nach einem Sieg gegen Griechenland befinden sich unsere Herren in der ersten Verfolgergruppe, die über 6-2 Punkte verfügt.

- 3. Runde: Trotz ganz geringer Elonachteile gewinnt die Ukraine gegen Aserbaidschan und die Niederlande gegen Spanien. Es führen Armenien, Ukraine und die Niederlande mit je 6-0 Punkten vor Russland, England und der Türkei 5-1.

Deutschland spielt gegen Georgien unentschieden. Einem Sieg von Georg Meier gegen Levan Pantsulaja steht eine Niederlage von Daniel Fridman gegen Iwan Tscheparinow gegenüber.

- 2. Runde: Mit Polen gab auch die letzte der Top3-Mannschaften Punkte ab: die Mannschaft verlor gegen Tschechien mit 1,5-2,5. Sechs Mannschaften führen mit je 4-0 Punkten: Armenien, Aserbaidschan, Spanien, Niederlande, Tschechien und die Ukraine.

Unsere Männer gewinnen gegen Montenegro dank einem Einzelsieg von Rasmus Svane.

- 1. Runde: Schon zum Auftakt gibt es haufenweise Überraschungen: Russland und England schaffen mit Müh und Not ein 2-2 gegen Dänemark bzw. Österreich, Deutschland hatte sich gegen Nordmazedonien sicher auch mehr als ein 2-2 erhofft.

 

    NMa Mon Geo Grie Nie Ase Rus Ukr Eng  
Liviu-Dieter Nisipeanu 2656 = =   1 = = 1 = = 5/8
Matthias Blübaum 2643 = =     4/7
Daniel Fridman 2637     0 1 =   2,5/6
Georg Meier 2628 1 1 0   =   3,5/7
Rasmus Svane 2592 0 = =   0 3,5/8
    2 2,5  2 2,5 2,5 2,5 2 1,5  18,5/36
    1-1 2-0  1-1 2-0  2-0 2-0 1-1 0-2  0-2  11-7

 

Frauen

 

- 9. Runde: Die Mannschaften an der Tabellenspitze lassen nichts mehr anbrennen, so dass sich an der Reihenfolge vorn nichts ändern. Russland mit Alexandra Gorjatschkina, Katerina Lagno, Olga Girja, Walentina Gunina und Alina Kaschlinskaja gewinnen mit 16-2 Punkten vor Georgien 15-3 und Aserbaidshan 14-4.

Den deutschen Damen gelingt zum Abschluss ein hoher Sieg. Mit 8-10 Punkten landen sie auf Rang 21, gesetzt waren sie als Nr. 19.

- 8. Runde: Die russischen Frauen spielen gegen Armenien nur 2-2. Sie führen vor der letzten Runde mit 14-2 Punkten vor Georgien (3-1 gegen die Ukraine) 13-3 und Aserbaidshan 12-4.

Die deutschen Frauen müssen sich Georgien 3, von denen keine Spielerin eine Elozahl über 2000 hat, mit 1,5-2,5 geschlagen geben. Einzig positive Nachricht ist, dass Hanna-Maria Klek wieder gewonnen hat. Sie verfügen trotzdem über genau so viele Brettpunkte wie die deutschen Herren!

- 7. Runde: Nicht nur Russland in der Runde zuvor sondern nun auch Georgien schafft es nicht, die Aserbaidshanerinnen zu bezwingen. Durch das 2-2 und das überlegene 4-0 der Russinnen über Polen stellen diese den 2-Punkte-Vorsprung gegenüber Georgien wieder her.

Deutschland folgt weiter dem Muster Sieg-Niederlage-Sieg-Niederlage. Beim 1,5-2,5 gegen die Türkei muss Hanna-Marie Klek ihren ersten Partieverlust quittieren.

- 6. Runde: Trotz erheblicher Elovorteile an allen Brettern muss sich Russland gegen Aserbaidshan bei vier Unentschieden mit einem 2-2 begnügen. Sie führen trotzdem allein die Tabelle an, und zwar mit 11-1 Punkten vor Georgien 10-2 und Aserbaidshan 9-3.

Bei unseren jungen Damen läuft es diesmal gegen die ungefähr gleichstark einzuschätzende Slowakei richtig gut. Sarah hält gegen, Hanna siegt wie gewohnt, Filiz spielt remis und Annmarie gewinnt ein langes Endspiel. Sie haben genauso viele Brettpunkte wie die Männer geholt, sie aber schlechter verteilt, so dass sie bei 6-6 Mannschaftspunkten einen Mittelplatz belegen.

- 5. Runde: Die Russinnen ziehen es unbeirrt durch. Gegen Ungarn setzen sie sich mit 3-1 durch und haben nun bereits zwei Punkte Vorsprung. Sie führen mit 10-0 Punkten vor Georgien, Aserbaidschan und Serbien (die gegen die Ukraine gewonnen haben) alle 8-2.

Für die deutschen Mädels setzt es wieder eine Niederlage. Sie müssen sich Lettland mit 1,5-2,5 geschlagen geben.

- 4. Runde: Im absoluten Spitzentreffen der Veranstaltung bezwingt Russland Georgien mit 2,5-1,5 dank eines Sieges von Walentina Gunina über Meri Arabidse. Am zweiten Brett stoppt Ungarn den Höhenflug der Italienerinnen. Russland führt mit 8-0 Punkten vor Ungarn mit 7-1.

Haben die deutschen Frauen ihr Muster gefunden? Bis jetzt folgte auf eine knappe Niederlage immer ein (relativ) hoher Sieg. Diesmal wurde England mit 3-1 bezwungen.

- 3. Runde: Für die an Nr. 11 gesetzten Italienerinnen läuft es weiter prächtig. Sie gewinnen gegen Frankreich mit 2,5-1,5 und führen nun gemeinsam mit Russland und Georgien mit je 6-0 Punkten.

Die deutschen Frauen veriieren gegen Slowenien mit 1,5-2,5.

- 2. Runde: Italien feiert einen historischen Sieg und bezwingt die Ukraine. Fünf Mannschaften führen mit der Maximalpunktzahl: Rumänien, Georgien, Spanien, Russland und Italien.

Die deutschen Frauen gewinnen hoch gegen die Schweiz.

- 1. Runde: Die Favoritinnen setzen sich im allgemeinen durch, von den Kämpfen an den Spitzenbrettern enden lediglich Polen-Griechenland und Kroatien-Ungarn unentschieden. Deutschland verliert gegen eine arg ersatzgeschwächte Ukraine - ohne die Musitschuk-Schwestern - knapp mit 1,5-2,5.

 

    Ukr Swz Slo Eng Let Swk Tür Geo3 Bel  
Sarah Papp 2323 0 1 = 0 = 0   3/8
Fiona Sieber 2252 = 0     = 3,5/7
Hanna-Marie Klek 2248 1   1 0 6,5/8
Filiz Osmanodja 2225 0   1 =     3/6
Annmarie Mütsch 2266   0   1 1 4,5/7
    1,5 3,5  1,5 1,5 3 1,5 1,5  3,5  20,5/36
    0-2 2-0  0-2 2-0  0-2  2-0 0-2 0-2  2-0  8-10