Europapokal

Europapokal für Vereinsmannschaften

europacup

Vom 12. bis 18. Oktober 2018 findet in Porto Carras in Griechenland der Europapokal für Vereinsmannschaften statt. 61 Männer- und 12 Frauenteams sind am Start. Gespielt werden sieben Runden Schweizer System bei den Männern. Die Frauen wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die Männer kämpfen an sechs, die Frauen an vier Brettern.

- Offizielle Seite: http://eurochess2018.com/

Statistik: http://www.chess-results.com/tnr373918.aspx?

 

Alkaloid Skopje (2741) mit Ding Liren, Yu Yangyi, Dimitri Andrejkin, Dimitri Jakowenko und Pawel Eljanow, Novy Bor (2712) mit Radoslaw Wojtaszek, Pentala Harikrishna, David Navara und Vidit Santosh sowie Odlar Jurdu (2702) mit Schachrijar Mamedjarow und Arkadij Naiditsch führen die Setzliste bei den Herren an. Mit dabei ist auch Weltmeister Magnus Carlsen, der für Valerenga an den Start geht.

Bei den Frauen duellieren sich hauptsächlich Nona Batumi (georgische Nationalmannschaft), Monaco (Anna Musitschuk, Pia Cramling), Caissa Pentole Agnelli (Walentina Gunina, Elisabeth Pähtz) und Ugra Chanty-Mansijsk.

Im Herrenwettbewerb sind vier deutsche Mannschaften am Start: Werder Bremen, DJK Aachen, Solinger SG und die SF Berlin.

 

Partien

- Männer: europacup-m.pgn

- Frauen: europacup-w.pgn

 

- Die Spitzenpaarungen der letzten Runde lauten: St. Petersburg (10) - Valerenga (11), Padua (10) - Molodjoschka (10), Odlar Yurdu (9) - Novy Bor (10). St. Petersburg bezwingt Valerenga mit 4-2 - u.a., weil Pechvogel Peter Swidler gegen Weltmeister Magnus Carlsen remis spielt. Die Punkte holen Wladimir Fedossejew und Maxim Rotstein. Padua und Molodjoschka spielen 3-3 und fallen damit aus dem Kampf um den ersten Platz raus. Außerdem konnte noch Novy Bor nach dem Pott greifen, und die Tschechen wahrten ihre Chance durch ein 4-2 gegen Odlar Yurdu. Damit beenden St. Petersburg und Novy Bor den Europapokal punktgleich auf dem ersten Rang, dank der besseren Wertung dürfen die Herren vom "Ehernen Reiter" den Pott mit an die Newa nehmen.

Endstand:

1. St. Petersburg 12-2, 2. Novy Bor 12-2, 3. Molodjoschka 11-3

4.-6. je 11-3: Padua, Valerenga, Alkaloid Skopje

7.-8. je 10-4: Itaka, Gambit Asseco

Die deutschen Mannschaften beenden den Europapokal bei 9-5 - SG Solingen, SF Berlin - bzw. 8-6 - Aufwärts Aachen, Werder Bremen - Punkten, was den Plätzen 14, 15, 17 und 19 entspricht.

Bei den Frauen trennen sich im Finale Monaco und Nona Batumi unentschieden. Dank des Sieges am ersten Brett von Anna Musitschuk über Nana Dsagnidse geht der Pokal ins Fürstentum.

- Die sechste Runde brachte zwei Spitzenkämpfe der vier mit je 9-1 Punkten führenden Mannschaften. Dabei trennte sich Novy Bor von Padua 3-3 unentschieden, während Valerenga Skopje mit 3,5-2,5 besiegte. Nils Grandelius sorgte gegen Dimitri Andrejkin für den entscheidenden Sieg, Magnus Carlsen und Ding Liren trennten sich unentschieden.

Vor der Schlussrunde führt Valerenga mit 11-1 Punkten vor Padua, Novy Bor, St. Petersburg (Peter Swidler gelingt nach einem Audi sein erster Sieg) und Molodjoschka (Moskau) alle 10-2.

Bei den Frauen qualifizieren sich Monaco (2,5-1,5 gegen Chanty-Mansijsk) und Nona (3-1 gegen St. Petersburg) für das Finale.

- Der Spitzenkampf der fünften Runde zwischen Padua und Skopje endete 3-3-Unentschieden wie auch die Begegnung am Spitzenbrett. Diese fand zwischen Wang Hao und Ding Liren statt: zwei Asiaten traten an, den Europapokal zu entscheiden. Einen Kampf dahinter besiegte Valerenga Odlar Yurdu. Bei fünf Remisen holte Borki Predojevic gegen Gadir Guseinow den so wichtigen vollen Punkt für die Norweger. Und auch Novy Bor bleibt in Schlagweite, die Tschechen schlug Beer Sheva ebenfalls mit 3,5-2,5.

Damit führen vier Mannschaften mit je 9-1 Punkten: Padua, Novy Bor, Valerenga und Skopje. Aachen und Solingen notieren bei 6-4, Bremen und Berlin bei 5-5 Punkten.

Bei den Frauen ist die Gruppenphase abgeschlossen. Im A-Turnier gewinnt Nona Batumi vor Ugra Chanty-Mansijsk und Kiew, im B-Turnier Monaco vor St. Petersburg und Odlar Yurdu. Im Halbfinale trifft Batumi auf St. Petersburg und Monaco auf Chanty-Mansijsk.

- In der vierten Runde knöpfte Beer Sheva der hochfavorisierten Mannschaft von Odlar Yurdu ein Unentschieden ab, während sich Skopje und Padua knapp mit 3,5-2,5 gegen St. Petersburg bzw. Dunajska Streda durchsetzen. Peter Swidler unterlag dabei Ding Liren.

Padua und Skopje führen mit je 8-0 Punkten vor Odlar Yurdu, Valerenga, Beer Sheva und Novy Bor je 7-1.

Aus deutscher Sicht gefällt das Unentschieden von Alexander Donchenko gegen Magnus Carlsen. Ein 3-3 von Solingen gegen Wood Green war jedoch der einzige mannschaftliche Punktgewinn in dieser Runde.

- Nach drei Runden verfügen noch sechs Mannschaften über die Maximalpunktzahl von sechs Punkten: Odlar Yurdu, Alkaloid Skopje, Padua, Beer Sheva, Dunajskra Streda und der Eiserne Reiter aus St. Peterburg. Die Mannen aus der nördlichen Hauptstadt Russlands kompensieren dabei den Fehlstart ihres Spitzenbrettes Peter Swidler, der zu Beginn über zwei Niederlagen quittieren musste.

Im ersten Spitzenkampf des Turniers trennten sich Novy Bor und Valerenga unentschieden, mit diesem Ergebnis endete auch die Partie am Spitzenbrett zwischen Radoslaw Wojtaszek und Magnus Carlsen.

Bei den Frauen führen Nona Batumi und Monaco in ihren Gruppen die Tabelle mit drei Siegen an.