Europameisterschaft 2019

Europameisterschaft der Herren in Skopje

ecu

Vom 18. bis 29. März findet in Skopje in Mazedonien die Europameisterschaft der Herren statt. 

Offizielle Seite: http://eicc2019.mk/

Statistik: www.chess-results.com/tnr404992.aspx

 

Gespielt werden elf Runden im Schweizer System. Der Preisfonds beträgt 100.000 Euro, wovon 20.000/15.000/10.000 Euro auf die Medaillengewinner entfallen. Als Titelverteidiger startet Ivan Saric aus Bosnien.

Die besten 22 Spieler qualifizieren sich für den nächsten FIDE-Weltcup.

Sechs Spieler mit einer Elozahl von 2700 und besser nehmen den Wettbewerb auf: Wladislaw Artemjew (Rus), Jewgeni Tomaschewski (Rus), Daniil Dubow (Rus), Wladislaw Kowaljow (Weißrus), Ivan Saric und Rauf Mamedow (Ase).

361 Teilnehmer sind am Start, darunter neunzehn deutsche: Liviu-Dieter Nisipeanu, Daniel Fridman, Matthias Blübaum, Falko Bindrich, Rasmus Svane, Niclas Huschenbeth, Alexander Donchenko, Dennis Wagner, Rainer Buhmann, Vincent Keymer, Lev Yankelevich, Ashot Parvanjan, Filiz Osmanodja, Julius Chittka, Josefine Heinemann, Ralf Schnabel, Henrik Hesse, Martin Gebigke und Olga Birkholz.

 

Partien

- Partien im pgn-Format: em.pgn

 

11. Runde

Der neue Europameister heißt Wladislaw Artemjew. Der Russe gewinnt damit nach dem Open in Gibraltar das zweite starke Turnier in diesem Jahr. Er erzielt ebenso wie Nils Grandelius 8,5/11 Punkte, weist aber den geringfügig besseren Eloschnitt der Gegner auf. Bronze gewinnt Kasper Piorun.
Als beste deutsche Teilnehmer qualifizieren sich Liviu-Dieter Nisipeanu und Niclas Huschenbeth für den Weltcup.

Endstand

1. Wladislaw Artemjew (Rus) 8,5/11, 2. Nils Grandelius (Swd), 8,5, 3. Kacper Piorun (Pol) 8
4.-11. je 8: Maxim Rodstein (Isr), Ferenc Berkes (Ung), David Anton (Spa), Liviu-Dieter Nisipeanu (D), Sergei Movsesian (Arm), Niclas Huschenbeth (D), Grigori Oparin (Rus), Eltaj Safarli (Ase)
12.-22. je 7,5 (=Weltcup-Qualifikation): Johan-Sebastian Christiansen (Nor), Alexej Alexandrow (Weißrus), Iwan Tscheparinow (Geo), Paulius Pultinevicius (Lit), Andrej Jesipenko (Rus), Nikita Petrow (Rus), Boris Gelfand (Isr), Benjamin Gledura (Ung), Alexander Predke (Rus), Alexander Rachmanow (Rus), Mateusz Bartel (Pol)
23.-35. ebenfalls 7,5.

 

10. Runde

In den Paarungen der Spitzenreiter bezwingt Wladislaw Artemjew seinen jungen Landsmann Andrej Jesipenko. Der Russe übernimmt dadurch mit 8/10 die alleinige Führung vor der letzten Runde. Ihm auf den Fersen sind neun Spieler mit je 7,5 Punkten, darunter auch Liviu-Dieter Nisipeanu, der seine letzten drei Partien gewinnen konnte. Auch die Kämpfer in der Gruppe der 7-Punkter auf Platz 11 bis 27 können sich noch Hoffnung auf die Weltcup-Qualifikation machen. Das trifft somit auch auf Niclas Huschenbeth, Daniel Fridman und Matthias Blübaum zu.

 

9. Runde

Nach der neunten Runde führen sieben Spieler mit je 7 Punkte: die bisherigen Spitzenreiter Maxim Rodstein, Kacper Piorun, Nils Grandelius, Andrej Jesipenko, Wladislaw Artemjew plus David Anton (Sieg gegen Falko Bindrich) und Grigori Oparin. In der großen Verfolgergruppe der 6,5-Punkter auf Platz 8 bis 23 liegt auch Liviu-Dieter Nisipeanu.

 

8. Runde

Zu den vier Spitzenreitern nach der siebenten Runde — Maxim Rodstein, Kacper Piorun, Nils Grandelius und Andrej Jesipenko —, die untereinander remisierten, gesellt sich an der Tabellenspitze Wladislaw Artemjew, der als einziger Spieler der Verfolgergruppe gewinnen konnte (gegen Zbynek Hracek). Diese fünf Spieler führen nun mit 6,5/8 vor 14 Spielern mit je 6. Darunter befindet sich auch Falko Bindrich, der Jewgeni Alexejew bezwingen konnte.

 

7. Runde

Nach der siebenten Runde führen mit je 6 Punkten Maxim Rodstein, Kacper Piorun, Nils Grandelius und Andrej Jesipenko (Sieg gegen Boris Gelfand), der gerade seinen 17. Geburtstag gefeiert hat. Von den deutschen Teilnehmern haben Falko Bindrich, Rainer Buhmann und Niclas Huschenbeth mit je 5 Punkten die besten Chancen auf eine eventuelle Weltcupqualifikation.

 

6. Runde

Die sechste Runde brachte nach dem Ruhetag viele entschiedene Partien an den vorderen Brettern. Zwei Spieler führen mit je 5,5 Punkten die Tabelle an: Maxim Rodstein Maxim (Sieg gegen Kirill Alexejenko) und Kacper Piorun (Sieg gegen Ferenc Berkes). Mit einem halben Zähler Rückstand folgen Wladislaw Artemjew, Zbynek Hracek, Boris Gelfand, Nils Grandelius, Wadim Swjaginzew, Alexander Predke, Benjamin Gledura und Andrej Jesipenko alle 5. Von den deutschen Teilnehmern liegen Falko Bindrich, Rainer Buhmann und Rasmus Svane mit je 4,5 Punkten am aussichtsreichsten im Rennen.

 

5. Runde

Nach der fünften Runde führen vier Spieler mit je 4,5 Punkten die Tabelle an: Maxim Rodstein Maxim, Ferenc Berkes, Kirill Alexejenko und Kacper Piorun. Sie haben die magischen plus vier erreicht, von denen man annimmt, dass sie für die Weltcupqualifikation ausreichend sind. Für die bis dahin besten deutschen Spieler hagelte es gegen hochklassige Gegnerschaft Niederlage, unser Kontingent hat sich bei 3 bis 3,5 Punkten eingepegelt.

 

4. Runde

Nach der vierten Runde gibt es keinen Spieler mehr mit voller Punktzahl, stattdessen 19 Kämpen, die sich mit 3,5/4 bzw. plus 3 den ersten Rang teilen. Darunter befindet sich auch Rasmus Svane. Daniel Fridman, Matthias Blübaum, Falko Bindrich, Niclas Huschenbeth, Alexander Donchenko und Rainer Buhmann liegen mit 3/4 ebenfalls noch sehr aussichtsreich im Rennen.

 

3. Runde

Nach der dritten Runde verfügen noch sieben Spieler über die Maximalpunktzahl bzw. eine weiße Weste - theoretisch hätten es 45 sein können. Die ersten Spitzenreiter sind Lucas van Foreest, Sergej Asarow, Iwan Tscheparinow, Kirill Alexejenko, Kacper Piorun, Maxim Tschigajew und Mateusz Bartel. Das deutsche Kontingent führen Rasmus Svane und Rainer Buhmann je 2,5 an.

 

1. Runde

Die erste Runde brachte bereits einige mehr oder weniger große Überraschungen wie zum Beispiel die Niederlage des 2700er Rauf Mamedow gegen Paulius Pultinivicius. Aus deutscher Sicht gehört dazu der Sieg von Filiz Osmanodja über Kiril Georgiew.