Frauen-Europameisterschaft 2018

Europameisterschaft der Frauen in der Hohen Tatra

Vom 8. bis 19. April findet in der Hohen Tatra in der Slowakei die Europameisterschaft der Frauen statt. 

em-frauen

- Offizielle Seite: http://www.ewcc2018.eu

- Statistik: http://www.chess-results.com/tnr338143.aspx

 

Gespielt werden elf Runden Schweizer System. Der Preisfonds beträgt 65.000 Euro, davon entfallen auf die Medaillengewinnerinnen 11.000/9.000/7.000 Euro. 14 Spielerinnen qualifizieren sich für die nächste FIDE-WM im K.o.-System.

Maria Musitschuk (Ukr) führt vor Nino Batsiaschwili (Geo) und Titelverteidigerin Nana Dsagnidse die Setzliste an. 144 Teilnehmerinnen sind am Start. Den Deutschen Schachbund repräsentieren Elisabeth Pähtz, Sarah Hoolt, Soja Schleining, Marta Michna, Hanna Marie Klek, Filiz Osmanodja und Judith Fuchs.

 

Partien

- Partien im pgn-Format: em-w.pgn

 

11. Runde

Walentina Gunina trennt sich in der letzten Runde schnell von Jekaterina Atalik unentschieden. Damit wird sie zum dritten Mal nach 2012 und 2014 Europameisterin.

Auch Elisabeth Pähtz ist der schnellen Punkteteilung gegen Anna Uschenina nicht abgeneigt. Sie erkämpft sich damit den geteilten zweiten bis achten Platz, nach Wertung wird sie Sechste.

Spitze:

1. Walentina Gunina (Rus) 9/11,

2. Nana Dsagnidse (Geo) 8, 3. Anna Uschenina (Ukr) 8,

4.-8. je 8: Jekaterina Atalik (Tür), Antoaneta Stefanowa (Bul), Elisabeth Pähtz (D), Klaudia Kulon (Pol), Polina Schuwalowa (Rus),

9.-13. je 7,5: Alexandra Gorjatschkina (Rus), Gunay Mammadsada (Ase), Julia Osmak (Ukr), Lela Jawachischwili (Geo), Karina Szczepkowska (Pol),

14. Maria Musitschuk (Ukr) 7.

Die deutschen Teilnehmerinnen:

6. Elisabeth Pähtz 8, 18. Soja Schleining 7, 33. Filiz Osmanodja 6,5 (Eloplus: 52 Punkte!), 71. Sarah Hoolt 5,5, 81. Judith Fuchs 5, 101. Hanna Marie Klek 5, 117. Marta Michna 4,5

 

10. Runde

Elisabeth Pähtz trennt sich am Spitzenbreitt von Walentina Gunina unentschieden und die anderen Partien an den ersten Brettern enden ebenfalls Remis. Damit geht die Russin mit einem ganzen Punkt Vorsprung in die Schlussrunde.

Spitze: 1. Gunina 8,5/10, 2.-6. Stefanowa, Dsagnidse, Uschenina, Pähtz, Atalik je 7,5. Soja Schleining und Filiz Osmanodja haben bei je 6 Punkten keine Qualifikationschancen mehr.

 

9. Runde

Walentina Gunina zieht weiter durch. In der neunten Runde bezwingt sie Klaudia Kulon und notiert nun bei 8/9. Da ihre anderen beiden Verfolgerinnen Anna Uschenina und Antoaneta Stefanowa sich unentschieden trennen, wächst ihr Vorsprung auf einen ganzen Zähler an. Zu diesen Jagenden mit 7 Punkten gehört inzwischen auch Elisabeth Pähtz, die die U18-Weltmeisterin Laura Unuk bezwingen kann, und Jekaterina Atalik.

Filiz Osmanodja (jetzt 5,5) und Sarah Hoolt (4,5) mussten gegeneinander antreten, Erstgenannte gewann. Zu einem vollen Punkt kam auch Judith Fuchs (5,5). Soja Schleining (5,5) hielt gegen Nino Batsiaschwili, die Nummer 2 der Setzliste, remis.

 

8. Runde

Im Spitzenkampf besiegte Walentina Gunina Nana Dsagnidse in einer hart umkämpften Partie mit den schwarzen Steinen. Damit verteidigte sie ihre Spitzenposition, doch auch an den nachfolgenden Brettern gab es nur entschiedene Partien. Gunina führt mit 7/8 vor Anna Uschenina, Antoaneta Stefanowa und etwas überraschend Klaudia Kulon alle 6,5. In der kleinen Gruppe der 6-Punkter folgen Laura Unuk, Jekaterina Atalik und Elisabeth Pähtz, die sich gegen Darja Woit ebenfalls durchsetzen konnte.

Bei den anderen deutschen Teilnehmern lief es nicht ganz so gut, lediglich Sarah Hoolt und Marta Michna konnten ihre Partien gewinnen.

 

7. Runde

Nach sieben Runden und vor dem Ruhetag führt Walentina Gunina allein mit 6/7 die Tabelle an. Die Russin trennte sich in der sechsten Runde von Anna Uschenina unentschieden und bezwang am Tag darauf die Elofavoritin Maria Musitschuk. Mit jeweils 5,5 Punkten folgen Anna Uschenina, Nana Dsagnidse, Irina Bulmaga, Elina Danielian, Antoaneta Stefanowa und Klaudia Kulon.

Von den deutschen Spielerinnen liegen Elisabeth Pähtz und Soja Schleining mit je 5 Punkten am besten im Rennen. Filiz Osmanodja hat 4,5, Judith Fuchs und Sarah Hoolt je 3,5 Zähler.

 

5. Runde

Die fünfte Runde brachte einen Favoritensturz: Exweltmeisterin Anna Uschenina bezwang die bislang ungeschlagene Nana Dsagnidse mit den weißen Steinen. Dadurch setzte sich die Ukrainerin gemeinsam mit Walentina Gunina, die gegen Julia Schwaiger gewann, mit 4,5/5 Punkten an die Tabellenspitze. Die Verfolgergruppe der 4-Punkter bilden Maria Musitschuk, Gunay Mammadsada, Nana Dsagnidse, Filiz Osmanodja, Nastassja Sjasjulkina, Alexandra Gorjatschkina, Elina Danieljan und Jewgenja Owod. Filiz Osmanodja konnte mit Jolanta Zawadska ihre dritte 2400-er Gegnerin in Folge bezwingen. Elisabeth Pähtz und Sarah Hoolt liegen bei 3,5, Soja Schleining und Judith Fuchs bei 3 Zählern.

 

4. Runde

Auch in der vierten Runde blieb die Titelverteidigerin Nana Dsagnidse siegreich. Sie bezwang Deimante Cornette und führt nun allein mit 4/4 Punkten vor Maria Musitschuk, Walentina Gunina, Anna Uschenina, Jewgenija Owod, Nastassja Sjasulkina und Julia Schwaiger aller 3,5. Bei vielen Remisen und einer Niederlage von Marta Michna blieb Filiz Osmanodja als einzige deutsche Spielerin siegreich. Sie bezwang erneut eine 2400-er Großmeisterin, diesmal Sabrina Vega, und verfügt ebenso wie Elisabeth Pähtz über 3/4 Zähler. Bei 2,5 Punkten notieren Sarah Hoolt, Soja Schleining und Judith Fuchs.

3. Runde

Nach der dritten Runde verfügen nur noch zwei Spielerinnen über die Maximalpunktzahl: Nana Dsagnidse und Deimante Cornette. Im Pulk der 2,5-Punkter bis Platz 23 befindet sich auch Elisabeth Pähtz. Nach Auftaktniederlagen konnten Filiz Osmanodja und Judit Fuchs mit Natalja Pogonina bzw. Anastasja Bodnaruk bedeutend stärkere Gegnerinnen schlagen. Sie notieren ebenso wie Sarah Hoolt und Soja Schleining bei 2 Zählern.

1. Runde

in der ersten Runde gab es bereits eine Reihe überraschender Ergebnisse. Mitfavoritinnen wie Nino Batsiaschwili, Alexandra Gorjatschkina oder Bela Chotenaschwili kamen über die Punkteteilung nicht hinaus. Monika Socko, Anastasja Bodnaruk und Jelena Atalik verloren gar.